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Häufig gestellte Fragen (Frequent Asked Questions)
>Wie weiss ich, ob ich Zahnimplantate vertrage?
>Zahnverlust - was ist zu tun?
>Wie funktioniert ein Zahnimplantat?
>Welche Voraussetzungen müssen für eine Implantation erfüllt sein?
>Welche Kosten sind zu erwarten?
>Wie lange bin ich im Krankenstand?
>Kann ich auch in Raten zahlen?
>Wie lange halten Implantate?
>Ist hohes Alter ein Hinderungsgrund?
>Ist die Behandlung teuer?
>Zahlt die Kasse die Implantatbehandlung?
>Wie lange dauert die Behandlung?
Wie weiss ich, ob ich Zahnimplantate vertrage?
Zahnimplantate werden aus technisch reinem Titan hergestellt. Dieses
Material wird von den Körpergeweben komplikationslos integriert,
allergische Abwehrreaktionen treten nicht auf. Feste Verankerung
im Knochen und harmonisches Sich-Anschmiegen des Zahnfleischsaums
an den Implantatkörper ergeben das solide Fundament für zuverlässigen,
langlebigen Zahnersatz.
Zahnverlust - was ist zu tun?
Im Laufe des Lebens können Zähne durch Karies, Zahnfleischerkrankungen
oder Unfälle verloren gehen. Oft verursacht der kosmetische Makel
durch den Verlust eines einzigen Frontzahnes mehr Unannehmlichkeiten
als der Ausfall eines Backenzahnes. Das Fehlen eines Zahnes kann
sich funktionell und ästhetisch bemerkbar machen, so dass unsere
Essgewohnheiten und unser äußeres Erscheinungsbild beeinträchtigt
werden. Wir wünschen uns einen möglichst unauffälligen Zahnersatz,
der dem natürlichen Vorbild in Ästhetik und Funktion voll entsprechen
soll.
Wie funktioniert ein Zahnimplantat?
Das Zahnimplantat ist ein schraubenförmiger Stützpfeiler, der die
natürliche Zahnwurzel ersetzt. Das Implantat wird in den Kieferknochen
eingesetzt, wo es nach durchschnittlich 6-8 Wochen vom Knochen fest
eingebettet sein wird. Während dieser Einheilphase sind Zahnimplantate
üblicherweise nicht vom Weichgewebe bedeckt, und somit ist auch
kein erneuter operativer Eingriff beim Kronenaufbau erforderlich.
Zahnimplantate werden aus technisch reinem Titan hergestellt. Dieses
Material wird von den Körpergeweben komplikationslos integriert,
allergische Abwehrreaktionen treten nicht auf. Feste Verankerung
im Knochen und harmonisches Sich-Anschmiegen des Zahnfleischsaums
an den Implantatkörper ergeben das solide Fundament für zuverlässigen,
langlebigen Zahnersatz.
Welche Voraussetzungen müssen für eine Implantation erfüllt sein?
Wenn das Körperwachstum abgeschlossen ist und sofern die kieferanatomischen
und allgemeinen medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind, lässt
sich jede Zahnlücke mit Hilfe von Zahnimplantaten schließen. Grundlegende
Voraussetzungen für die Implantation sind ein nach Qualität und
Volumen ausreichendes Knochenangebot, einwandfreie Mundhygiene und
die Fähigkeit des Körpers zu normaler Wundheilung. Vor einer Implantation
werden die natürlichen Zähne saniert und etwaige Zahnfleischerkrankungen
behandelt und auskuriert. Wesentliche Garanten einer langfristig
erfolgreichen Implantation sind gewissenhafte Mundhygiene und der
regelmäßige Gang zum Zahnarzt für Routinekontrollen.
Welche Kosten sind zu erwarten?
Da jede Implantation eine ganz und gar individuelle, auf die speziellen
Erfordernisse des Einzelfalles zugeschnittene Problemlösung darstellt,
lassen sich keine allgemeingültigen Richtwerte für die anfallenden
Kosten nennen. Der behandelnde Zahnarzt wird einen persönlichen
Behandlungs- und Kostenplan anfertigen.
Wie lange bin ich im Krankenstand?
Sie müssen damit rechnen, daß Sie in den ersten 3 Tagen nach einem
chirurgischen Eingriff im Gesicht- und Wangenbereich mäßig bis stark
geschwollen sind. Je nachdem welchen Beruf Sie ausüben sind sie
daher in dieser Zeit nur bedingt einsatzfähig. Für die Krankschreibung
ist der Hausarzt zuständig, der Ihnen nach Mitteilung der Operation
bzw. nach Vorlage eines Arztbriefes für eine entsprechende Zeit
arbeitsunfähig schreiben kann.
Kann ich auch in Raten zahlen?
Je nach Ausmaß der Behandlung können wir Ihnen auch eine Ratenzahlung
gewähren. Bitte halten Sie deswegen Rücksprache mit uns.
Wie lange halten Implantate?
Es gibt Implantate in der von uns verwendeten Form, die schon über
30 Jahre funktionstüchtig sind. Die durchschnittliche Verweildauer
wird jedoch geringer sein. Hier spielen viele Faktoren eine Rolle,
zum Beispiel Gesundheitszustand (Stoffwechselerkrankungen!), Gebißpflege
und gesissenhafte Nachkontrolle. Auch Implantate, die korrekt eingesetzt
wurden, können durch "Parodontose" gefährdet werden. Bei Implantaten
hat man sich hierfür den Begriff "Peri-Implantitis" ausgedacht.
Gute Pflege und regelmäßige Nachkontrollen können dem Implantatverlust
vorbeugen.
Ist hohes Alter ein Hinderungsgrund?
Auch bei siebzig- und achtzigjährigen kann man erfolgreich implantieren.
Das kalendarische Alter muß schließlich nicht immer mit dem biologischen
Alter übereinstimmen. Gute Mundpflege muß natürlich gewährleistet
sein.
Ist die Behandlung teuer?
Umfangreiche Behandlungen mit aufwendigem festsitzenden Zahnersatz
können in der Tat teuer sein. Es ist eine individuelle Entscheidung,
was einem der Kaukomfort wert ist. Meiner Erfahrung nach würden
die allermeisten Implantatpatienten wieder die gleiche Behandlung
wählen.
Zahlt die Kasse die Implantatbehandlung?
Eine Implantatbehandlung ist grundsätzlich Privatleistung. Der Patient
erhält für alle Leistungen, die mit Implantaten in Zusammenhang
stehen, eine Privatrechnung gemäß GOÄ/GOZ. Dies gilt zum Beispiel
auch für Kostenvoranschläge.
Wie lange dauert die Behandlung?
Zunächst ist eine gründliche Vorplanung erforderlich. Nach dem Einsetzen
der Implantate müssen diese in der Regel im Unterkiefer mindestens
drei Monate und im Oberkiefer mindestens sechs Monate ohne Belastung
einheilen. In besonderen Fällen können die Einheilzeiten verkürzt
werden. Müssen vor der Implantation nicht erhaltungswürdige Zähne
entfernt werden, sollten eventuell direkt nach der Zahnentfernung
knochenerhaltende oder knochenaufbauende Maßnahmen eingeleitet werden.
Sehr umfangreiche Maßnahmen können sich auch einmal über zwei Jahre
erstrecken.
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