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Allgemeines

Falls Sie von Ihrem Zahnarzt zur kieferchirugischen Behandlung zu uns zugewiesen wurden, erfolgt nach Beendigung der Behandlung die weitere Behandlung wieder bei Ihrem Zahnarzt. Falls Sie aber die Ordination aus eigenem Interesse aufsuchen, dann bieten wir Ihnen auch die Versorgung mit Kronen, Brücken und Inlays (entweder aus Keramik oder Gold), sowie die Sanierung der "Paradontose" und von beherdeten Zähnen an.

Bei Beratungsgesprächen für Implantate (künstliche Zahnwurzeln) ist der erste Besuch kostenlos. Ein Telefonanruf oder e-mail genügt, um Ihren gewünschten Termin zu vereinbaren.

Von dringenden Notfällen abgesehen, geht einer operativen Behandlung stets ein Untersuchungs- und Beratungstermin voraus. Dieser dient dem gegenseitigen Kennenlernen und ermöglicht es Ihnen, sich die vorgeschlagene Behandlung zu Hause nochmals in Ruhe überlegen zu können. Vor allem aber wird gewährleistet, daß wir uns an Ihrem Operationstermin auch genügend Zeit für Sie nehmen können. Soweit vorhanden, sollten Sie aktuelle Röntgenaufnahmen bereits zum Beratungsgespräch mitbringen.

Die Mehrzahl der Eingriffe in unserem Fachbereich läßt sich in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durchführen. Für sehr ängstliche Patienten kommt zusätzlich eine Analgosedierung ("Beruhigungsspritze" oder "Schlafnarkose") in Betracht. Falls es wegen der Art des Eingriffs oder aufgrund der Umstände notwendig ist, können wir Ihnen die Möglichkeit einer Behandlung in Vollnarkose anbieten. Die Narkose wird dann von Anästhesisten in unserer Praxis durchgeführt. Bitte bedenken sie aber, dass die Durchführung der Analgosedierung und der Vollnarkose nicht von der Krankenkasse bezahlt wird, sondern eine Privatleistung ist und daher von Ihnen bezahlt werden muß (ab 300 Euro).

Weiters möchten wir Sie im folgenden aufmerksam machen, was Sie vor bzw. nach einem Eingriff beachten sollten:


Vor einem Eingriff

· Am Operationstag dürfen Sie kein Fahrzeug steuern oder Maschinen bedienen, denn die örtliche Betäubung mindert die Reaktionsfähigkeit.

· Essen und Trinken Sie vor dem geplanten Eingriff (falls eine örtliche Betäubung durchgeführt wird). Bei Narkoseeingriffen dürfen Sie ab 24 Uhr der Vornacht nichts mehr trinken und essen (Nüchtern!!).mindestens 2 davon sollten Sie haben

· Vermeiden Sie Rauchen, Alkohol, starken Kaffee oder Schwarztee.

· Reinigen Sie ausführlich die Zähne bevor Sie in die Ordination kommen.

· Falls Sie Medikamente (z. B. Marcoumar, Aspirin etc.) einnehmen oder eingenommen haben, teilen Sie dies unbedingt dem behandelnden Arzt mit.

· Falls bei Ihnen eine Allergie gegen Medikamente, Anästhetika oder Materialien (z. B. Latex) besteht, teilen Sie dies dem behandelnden Arzt mit.


Nach einem Eingriff

· Wenn ein Tupfer auf die Wunde gelegt wurde, so beißen Sie für 30 bis 60 Minuten fest darauf, um Nachblutungen zu verhindern. Danach können Sie den Tupfer entfernen.

· Bei Operationen im Oberkieferseitenzahnbereich treten gelegentlich Blutungen aus der Nase auf. Bitte schneuzen Sie Ihre Nase nicht und niessen Sie mit geöffnetem Mund.

· Am Operationstag dürfen Sie kein Fahrzeug steuern oder Maschinen bedienen, denn die örtliche Betäubung mindert die Reaktionsfähigkeit.

· Häufiges Ausspülen des Mundes kann Nachblutungen begünstigen und ist daher in den ersten Stunden zu unterlassen.

· Kühlen Sie in den ersten 2 bis 3 Tagen das Operationsgebiet von außen möglichst durch feucht-kalte Umschläge, Eisbeutel oder "Cold-Packs" (Apotheke).

· In den ersten Tagen nach dem Eingriff sollten Sie wenig sprechen und körperliche Anstrengungen, heiße Bäder oder Aufenthalte in der Sonne vermeiden.

· Essen (zunächst weiche Kost) und Trinken können Sie nach Abklingen der Betäubung (nach 1 bis 2 Stunden).

· Vermeiden Sie Rauchen, Alkohol, starken Kaffee oder Schwarztee bis zur Nahtentfernung, da dies Wundinfektionen und Nachblutungen begünstigen kann.

· Verzichten Sie einige Tage auf Milch und Milchprodukte.

· Im Falle einer Nachblutung legen Sie bitte ein sauberes, zusammengefaltetes Stofftaschentuch oder einen Tupfer (Apotheke) auf die Wunde und beißen zwei Stunden darauf.

· Berühren Sie beim Zähneputzen nicht die Wunde mit der Zahnbürste. Reinigen Sie die Wunde ausschließlich mit Wattestäbchen. Spülen Sie nach dem Essen den Mund, z. B. mit kalten Kamillentee. Wir empfehlen die Verwendung einer weichen Kinderzahnbürste.

· Eine Schwellung sowie Wundschmerzen sind nach jedem operativen Eingriff normal und nicht bedenklich, sofern kein hohes Fieber oder starke Schluckbeschwerden auftreten. Nahmen Sie bei Bedarf des verordnete Schmerzmittel.

· Die Wangenschwellung ist meist am zweiten Tag am stärksten ausgeprägt. Schlafen Sie mit erhöhter Oberkörperposition.

· Entsprechend der persönlichen Blutgerinnung können nach dem Eingriff "blaue Flecken" auftreten, die meist harmlos sind und sich bis zum Hals ausdehnen können.

· Bei anhaltender Blutung, Fieber über 38,5° C, massiver Schwellung oder stärkeren Schluckbeschwerden melden Sie sich bitte in der Praxis.